System & Technologie

Sole – die Alternative zu Salz im Winterdienst

Sole ist eine Mischung aus Wasser und Salzlösungen: Natriumchlorid (NaCl), Calciumchlorid (CaCl2) oder Magnesiumchlorid (MgCl2).

Durch den Löseprozess reichert sich das Wasser zunehmend mit Salz an. Die gesättigte Sole wird zusätzlich mit Frischwasser dosiert, bis je nach Wunsch eine 20- bis 22-prozentige, gebrauchsfertige Sole entsteht. Dank der Leistungsfähigkeit der S-Plan-Soleanlagen kann in kurzer Zeit gebrauchsfertige Sole erzeugt werden. Je nach Anlage regelt die Steuerung alle Prozesse der Soleherstellung und die richtige Solekonzentration halb- oder vollautomatisch. Die gebrauchsfertige Sole kommt entweder direkt ins Streufahrzeug oder in externe Lagertanks.


Sole im Winterdienst – die Vorteile auf einen Blick

Der Einsatz von Sole, entweder gemischt mit Auftausalz (Feuchtsalz) oder als reine Sole, gewinnt beim Winterdienst immer mehr an Bedeutung. Die Vorteile sprechen für sich.

Sofortige Wirkung

Der Tauprozess mit Sole beginnt sofort, Trockensalz muss erst feuchte Umgebungsluft aufnehmen.

Präventiver Einsatz

Sole kann bei kritischen Wetterlagen schon vor dem Schneefall oder Gefrieren ausgebracht werden.

Weniger Salz

Sole kann wesentlich feiner dosiert und durch Sprühen besser verteilt werden als festes Salz.

Tiefere Kosten

Durch die geringere Salzmenge sinken die Kosten im Winterdienst. Die Einsparungen überwiegen die notwendigen Investitionen.

Gute Haftung

Sole bleibt auf der Fahrbahn kleben, während Trockensalz schnell verweht wird.

Umweltschonend

Da Sole nicht verweht wird, gibt es keinerlei Rückstände an Bäumen, in Wiesen und Feldern.

Hohe Effizienz

Mit den passenden Soleanlagen ist die Soleproduktion und das Befüllen der Fahrzeuge gleichzeitig möglich.

Tierfreundlich

Trockensalz bleibt an Hunde und Katzenpfoten haften, die Pfoten können sich entzünden. Das passiert bei Feuchtsalz- und Solestreuung nicht.